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Corporate Governance

Deutscher Corporate Governance Kodex

Der im Februar 2002 verabschiedete Deutsche Corporate Governance Kodex („Kodex“) in der derzeit geltenden Fassung vom 05. Mai 2015 beinhaltet für börsennotierte Unternehmen Empfehlungen und Anregungen zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften in Bezug auf Aktionäre und Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat, Transparenz, Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Es besteht keine Pflicht, den Empfehlungen oder Anregungen des Kodex zu entsprechen. Das deutsche Aktienrecht verpflichtet den Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Gesellschaft lediglich, jährlich zu erklären, welchen Empfehlungen entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden und warum nicht.

Diese Erklärung ist den Aktionären dauerhaft zugänglich zu machen. Von den im Kodex enthaltenen Anregungen kann dagegen ohne Offenlegung abgewichen werden.

Vorstand und Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG identifizieren sich mit den Zielen des Kodex, eine verantwortungsvolle, transparente und auf nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes gerichtete Unternehmensführung und – kontrolle zu fördern.

Hier finden Sie die Erklärung zum Herunterladen.

Satzung / Geschäftsordnungen

Hier finden Sie die Satzung zum herunterladen.

Hier finden Sie die Geschäftsordnung des Vorstands zum Herunterladen.

Hier finden Sie die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats zum Herunterladen.

Ziele des Aufsichtsrats für seine Zusammensetzung

Der Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG strebt eine Zusammensetzung an, die eine qualifizierte Aufsicht und Beratung des Vorstands der OSRAM Licht AG sicherstellt. Die Ziele und Anforderungen für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats in der Fassung vom Mai 2017 finden Sie nachfolgend zum Herunterladen. 

Abschlussprüfung und Rechnungslegung

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht zum 30. September 2014 wurden gemäß §315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt. OSRAM hat diesen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind („IFRSs), erstellt. Der Konzernabschluss wurde am 17. November 2014 durch den Vorstand der OSRAM Licht AG, Marcel-Breuer-Straße 6, 80807 München, aufgestellt. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand gemäß oben aufgeführter Bestimmungen aufgestellten Konzernabschluss 2014 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dies gilt auch für den nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschluss 2014 der OSRAM Licht AG.

Die quartalsweise erstellten Konzernzwischenabschlüsse werden zum Zwecke der Bereitstellung finanzieller Zwischenberichtsinformationen erstellt und sind ungeprüft. Sie werden in Übereinstimmung mit dem IAS 34, Zwischenberichterstattung, aufgestellt und sollen im Zusammenhang mit dem nach IFRSs aufgestellten Konzernabschluss der OSRAM Licht AG für das Geschäftsjahr zum 30. September 2014 gelesen werden.

Risikomanagement

Das Risikomanagement umfasst eine Reihe von Prozessen und Systemen, mit deren Hilfe das Management bestimmte Risiken, die die Verwirklichung der Ziele und Chancen des Unternehmens gefährden können, erfassen und bewerten und erforderlichenfalls angemessene Maßnahmen einleiten kann. Unser Risikomanagement ist darauf ausgelegt, die Unternehmensressourcen vor Verlust zu schützen und neue Chancen zu identifizieren. Darüber hinaus haben wir in der Vergangenheit in bestimmten Bereichen des Risikomanagements eng mit Siemens zusammengearbeitet und konnten von dem dort etablierten Risikomanagementsystem profitieren.

Unser Risikomanagementsystem arbeitet mit standardisierten Methoden und ist darauf ausgelegt, Chancen und Risiken zu identifizieren, die Auswirkungen und die Wahrscheinlichkeiten eines bestimmten Risikos/einer bestimmten Chance zu ermitteln sowie die Verantwortlichkeiten und Abläufe für den Umgang mit diesen Chancen und Risiken festzulegen. Der übergeordnete Zweck unseres Risikomanagements besteht nicht in der völligen Vermeidung oder der Eliminierung von Risiken, sondern vielmehr in der Unterstützung einer unternehmerischen Grundhaltung, die ein gesundes Gleichgewicht zwischen Risikosteuerung und Chancenausnutzung ermöglicht. Eine der Voraussetzungen für ein antizipierendes Risikomanagement ist die Herstellung von Transparenz hinsichtlich der allgemeinen Risikosituation, beispielsweise durch das rechtzeitige Bereitstellen relevanter Informationen auf der richtigen Verwaltungsebene. Wir haben eine Reihe von strategischen, operativen, finanziellen, rechtlichen sowie Compliance-relevanten Risiken identifiziert und in übergeordnete Themenbereiche zusammengefasst. Das Risikomanagementsystem ist ein fortwährender Kreislauf mit dem Ziel der proaktiven Steuerung der Chancen und Risiken. Grundsätzlich werden die folgenden Prozessstufen unterschieden: „Identifizierung“, „Bewertung“, „Reaktion“, „Überwachung“, „Berichterstattung“ sowie „kontinuierliche Verbesserung". Um ein umfassendes Bild der allgemeinen Risiko-/Chancensituation zu erhalten, werden Top-Down- und Bottom-Up-Ansätze kombiniert. An der Top-Down-Perspektive ist das leitende Management beteiligt, das über einen weitreichenden Überblick der OSRAM-Geschäftsaktivitäten verfügt und daher in mehreren Phasen des Risikomanagement-Prozesses angesprochen wird. Bei der Bottom-Up-Perspektive werden einzelne Mitarbeiter angesprochen, die nahe am Tagesgeschäft arbeiten und Risiken/Chancen unter dem Gesichtspunkt des Erreichens ihrer Ziele identifizieren. Im Rahmen des Risikomanagements werden verschiedene Kategorien festgelegt, um eine systematische und standardisierte Auswertung der Erfüllungswahrscheinlichkeit eines Risikos und dessen voraussichtliche Auswirkung auf die Geschäftsaktivitäten zu ermitteln. Jedes Risiko wird einem Risikoeigner zugeordnet. Für höhere Risiken muss ein Maßnahmenkatalog erstellt werden, in dem auch das angestrebte Risikolevel festgelegt wird. Ferner wird ein Datum vereinbart, an dem mit einer Verringerung des Risikos gerechnet werden kann. Entsprechendes gilt für die Chancen. Die Chancen und Risiken werden quartalsweise aktualisiert und in dem entsprechenden OSRAM-Register hinterlegt. Einmal jährlich werden Workshops mit dem leitenden Management der Business Units, Regionen und Zentralfunktionen organisiert, um die Chancen- und Risikoberichte zu verifizieren, zu erfassen und zu bewerten. Diese Workshops haben darüber hinaus die Aufgabe, neue Chancen und Risiken zu identifizieren. Die konsolidierten Ergebnisse der Workshops und der quartalsweise vorgelegten Berichte werden mit dem Vorstand der OSRAM Licht AG in dem hierfür zuständigen OSRAM-Ausschuss für Risikomanagement und interne Kontrollen (OSRAM Risk and Internal Control Committee; ORIC) diskutiert.

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