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Licht & Lebensqualität

Licht hat große Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. So hilft OSRAM dem Deutschen Skiverband mit einem passenden Beleuchtungskonzept bei der Medaillenjagd.

Fritz Dopfer ist einer der besten Skifahrer der Welt. Ein Vollprofi, der sein ganzes Leben dem Training und einem gesunden Lebensstil unterordnet und ständig darüber nachdenkt, welches Detail sich noch optimieren ließe. Dabei ist Dopfer klar, dass nicht nur Muskelkraft, Ausdauer und Technik über Sieg und Niederlage entscheiden. „Oft ist es nicht einfach, seine Leistung vollständig abzurufen, gerade wenn man lange Reisen und Zeitverschiebungen hinter sich hat oder die Landschaft bis auf die Pistenbeleuchtung stockfinster ist“, sagt Dopfer und erzählt von Startzeiten am Abend und Wettkämpfen in skandinavischen Ländern, in denen die Sonne den ganzen Tag nicht aufgeht. Bei Rennen in Übersee oder Fernost müssen Dopfer und seine Kollegen zudem nach der langen Anreise häufig gegen ihren Jetlag kämpfen.

Als Wintersportler setzt sich Fritz Dopfer also nicht nur mit Schnee und Eis auseinander, sondern auch mit Licht und Dunkelheit. Die Qualität von Licht ist elementar für das Wohlbefinden aller Menschen. Licht steuert unsere innere Uhr, es signalisiert dem Körper, wann es Zeit für Aktivität ist – und wann eben nicht. Um alles ins rechte Licht zu rücken, arbeitet der Deutsche Skiverband (DSV) daher seit zwei Jahren mit OSRAM zusammen.

„Oft ist es nicht einfach, seine Leistung vollständig abzurufen, gerade wenn man lange Reisen und Zeitverschiebungen hinter sich hat.“
Fritz Dopfer

„Wir haben eine Leuchte entwickelt, die den Athleten hilft, schneller wach zu werden, aktiver in den Tag zu starten, und die auch klassische Jetlag-Symptome wie Müdigkeit lindern kann“, sagt Dr. Andreas Wojtysiak, Senior Key Expert für den Bereich Licht und Lebensqualität bei OSRAM und studierter Biologe. Er arbeitet in seiner Abteilung an Leuchten und Lichtmodulen, die sogenanntes „biologisch wirksames Licht“ erzeugen. Licht also, das dem Körper signalisiert, dass es Zeit ist, genau jetzt aktiv zu werden – unabhängig von der Uhrzeit oder dem Stand der Sonne.

Da wäre zum Beispiel der Lichtwecker: Eine Leiste, die per Fernbedienung in verschiedenen Helligkeiten und Lichtfarben eingestellt werden kann. „Kalt-weißes, bläuliches Licht etwa führt dazu, dass man wacher wird, es simuliert sozusagen den Himmel am Tag. Rötliches Licht dagegen beruhigt und eignet sich zur Regeneration“, sagt Wojtysiak. Der OSRAM-Biologe hat für die DSV-Athleten eine Anleitung vorbereitet, wie sie den Lichtwecker optimal nutzen können. Fritz Dopfer stellt sich die Leuchte seither während der Wettkämpfe in sein Hotelzimmer. „Ich bin morgens schneller wach und kann abends durch das Licht auch besser entspannen.“ Vor allem in dunkleren Ländern ohne viele Sonnenstunden kommt das Kunstlicht den Athleten zugute.

„Ich bin morgens schneller wach und kann abends durch das Licht auch besser entspannen.“

Fritz Dopfer

OSRAM testet mit den Athleten auch spezielle Lichtbrillen, die in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung aufgesetzt werden. „Das sah sicher lustig aus, wie wir zum ersten Mal mit den Brillen im Lift zur Piste saßen“, sagt Fritz Dopfer. Bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2015 in Vail haben er und sein Teamkollege Felix Neureuther zum ersten Mal diese Methode ausprobiert. „Wir waren neugierig, wollten sehen, ob das etwas bringt.“ Tatsächlich sind die mobilen Lichtbrillen dafür entwickelt worden, sehr konzentriert Helligkeit auf einen Schlag abzugeben; das steigert die Aufmerksamkeit.

Die Zusammenarbeit mit dem DSV ist aber nur ein Beispiel für das Engagement von OSRAM. „Auf dem Gebiet der Lichtforschung tat sich in den vergangenen Jahren enorm viel“, sagt Andreas Pickelein, Projektmanager bei OSRAM für den Bereich Lichtkonzeptionen. „Wir geben Studien in Auftrag, arbeiten eng mit der Wissenschaft zusammen und kooperieren mit verschiedenen Partnern, um die Lebensqualität von Menschen durch Licht zu verbessern.“ Wie kann durch Licht erreicht werden, dass Schulkinder im Klassenzimmer weniger müde sind und aufmerksamer dem Unterricht folgen? Lässt sich mit dem passenden Beleuchtungskonzept die Konzentration der Arbeitnehmer verbessern? Auch im medizinischen Bereich erprobt OSRAM ständig, wie man das Wohlbefinden von Menschen durch die richtige Beleuchtung verbessern kann. In den St. Augustinus Kliniken in Neuss etwa werden im Memory-Zentrum Menschen mit ­Demenz betreut. Das wärmere, freundliche Licht, das OSRAM extra für diesen Zweck entwickelt hat, beeinflusst die Stimmung der Patienten und zeigt im zweiten Jahr der Zusammenarbeit sehr gute Therapieerfolge.

Bei den DSV-Wettkämpfen werden OSRAM-Leuchten inzwischen auch in den Aufenthaltsräumen der Athleten montiert und etwa während des Frühstücks oder bei Teambesprechungen eingeschaltet. „Die Athleten sind dankbar für die Unterstützung“, sagt Karlheinz Waibel, Bundestrainer für Wissenschaft und Technologie beim DSV. Fritz Dopfer und Felix Neureuther gewannen in Vail Silber und Bronze im Slalom. „Seither habe ich immer ein gutes Gefühl, wenn ich die Leuchten sehe“, sagt Fritz Dopfer. „Auf die kleinen Faktoren kommt es nämlich an.“

Lichtwirkung

Licht kann aktivierend oder entspannend wirken, indem der Tag-Nacht-Rhythmus imitiert wird. So kann es besonders im Spitzensport, aber auch bei der Arbeit oder in der Medizin regulierend eingesetzt werden.

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