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Interview Bank

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Seit dem 1. September sind Sie OSRAM CFO. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

OSRAM war in meinem Leben schon immer präsent. In meiner Kindheit hatten wir zu Hause OSRAM-Lampen. Und auch während meiner Zeit beim Wettbewerber Philips beobachtete ich die Entwicklung des Unternehmens genau. Mich hat der Gedanke gereizt, für ein Unternehmen zu arbeiten, das so bekannt ist und eine so lange Geschichte hat.

Natürlich sind die Gegenwart und die Zukunft von OSRAM mindestens genauso aufregend. OSRAM steckt in einem Transformationsprozess. Bislang hat der Kapitalmarkt OSRAM als klassisches Lichtunternehmen wahrgenommen. Durch den Verkauf von Ledvance stehen aber das Automobil- und das Opto Semiconductors-Geschäft im Vordergrund. Meine Aufgabe als CFO sehe ich vor allem darin, dem Kapitalmarkt diesen Wandel zu erklären. Natürlich haben sich bei OSRAM die bestimmenden Parameter rund um Umsatz, Gewinn und Cash Flow verändert. Was mir bei meiner Aufgabe hilft, ist unsere Rolle als Marktführer im Automobilbereich und die Spitzenposition von Opto Semiconductors. Und es ist auch gut, dass wir klare Ziele für das Jahr 2020 haben. Unsere 5.1.5-Strategie sieht mindestens 5 Milliarden Euro Umsatz, bis zu 1 Milliarde Euro EBITDA und 5 Euro Gewinn je Aktie vor.

Wir erklären unseren Aktionären, welche Schritte nötig sind, um diese Ziele zu erreichen. Dabei setze ich in Gesprächen mit Investoren und Analysten auf Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Transparenz. Ein Management, das erreicht, was es versprochen hat, zeigt, dass es sein Unternehmen kennt und Ziele und Zahlen realistisch einschätzt. Und letztlich wollen meine Mitarbeiter und ich dabei helfen, die neue OSRAM-Strategie erfolgreich umzusetzen – eine großartige Aufgabe.

Ingo Bank

Seit September 2016 arbeitet Ingo Bank als Chief Financial Officer (CFO) der OSRAM LICHT AG.

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