Die Lichtquelle ist gerade einmal 2,4 Millimeter hoch und im Gehäuse versteckt. Sie könnte die ganze Branche rund um mobile Geräte verändern. Denn erstmals gibt es einen LED-Chip mit besonders großer Strahlstärke, dessen Wellenlänge darauf abgestimmt ist, die Muster der Iris bestmöglich zu erkennen.

Maßstäbe für die gesamte Branche

„Wir freuen uns, dass einmal mehr eine Innovation aus unserem Hause den Weg in die alltägliche Anwendung findet und Maßstäbe für die gesamte Branche setzt“, sagt Bodo Ischebeck, Vice President von OSRAM Opto Semiconductors. Die Sicherheit mobiler Geräte könnte mit dieser Innovation künftig weltweit einem neuen Standard folgen. Etwa bei Anwendungen, die heute auf jedem Smartphone genutzt werden. Dazu gehört das mobile Banking.

Extrem geringe Fehlerquoten

Das Novum: Schaut ein Nutzer auf sein Smartphone, sorgt das LED-Licht dafür, dass die Regenbogenhaut optimal beleuchtet wird. Ihre Merkmale werden von einer Kamera aufgezeichnet und mithilfe einer Software analysiert. Die Fehlerquoten sind extrem gering, da so gut wie nie zwei Menschen eine identische Irisstruktur besitzen.

Die Irisbiometrie ist inzwischen schon recht weit verbreitet, beispielsweise an vielen Flughäfen. Das Verfahren war jedoch bisher nie auf so kleinem Raum gelungen. Das einzige Smartphone mit dieser Technik ist derzeit in Japan erhältlich („ARROWS NX F-04G“ von Fujitsu Limited), vertrieben vom inländischen Telekommunikationsunternehmen NTT DOCOMO Inc. Die Infrarotkomponenten von OSRAM könnten schon bald weltweit zum Einsatz kommen.

Einen Einblick bietet dieser japanische Videoclip

Vielfältig einsetzbar

„Es ist wahrscheinlich, dass Iris-Scanning zukünftig von weiteren Handyherstellern eingesetzt wird“, sagt Bianka Schnabel, Marketing Manager Infrarot bei OSRAM Opto Semiconductors. „Die Technologie ist aber nicht nur in Verbindung mit Smartphones interessant. Eine sichere biometrische Erkennung ist auch in anderen Systemen sinnvoll.“

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